Geschichte

Der Nordstädter Bürgerverein Barmen e. V. ist als gemeinnützig anerkannt. Die Gemeinnützigkeit wird in Abständen von drei Jahren durch die Finanzverwaltung geprüft. Der Verein ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen. 

2015-2017 

Instandsetzung des „Waldhauses“ durch den NBV mit Kosten von ca. 20.000 €. Aufstellung eines neuen Hochsitzes im Gehege. 

2012-2019 

Realisierung der Bauabschnitte 1 bis 4 im Nordpark durch die Stadt Wuppertal. 

2012  

Der NBV stellt für den 1. Bauabschnitt zum Umbau es Nordparks 65.000 € zur Verfügung, um den Eigenanteil der Stadt Wuppertal sicherzustellen. 30.000 € sind dem NBV zu diesem Zweck von der Jackstädt-Stiftung zur Verfügung gestellt worden. 

2010  

Einweihung des Werner-Zanner-Platzes in Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden des Vereins. 

2009  

Aufstellung einer Beschilderung zur Geschichte des Nordparks in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Dinnebier vom Förderverein Historische Parkanlagen in Wuppertal (Kosten ca. 9.000 €). 

2007  

Sturmschäden durch den Orkan Kyrill: Der NBV sorgte für die Ersatzbepflanzung einer Baumreihe im Bereich des Uthmann-Denkmals (Kosten ca. 9.000 €). 

2004  

Entwurf und Aufstellung eines Schwebebahndenkmals unter Verwendung eines historischen Obergurtknotens aus dem abgebauten Schwebebahngerüst (Kosten ca. 10.000 €). 

2003  

Die Idee für einen Kleinkinderspielplatz gegenüber dem Biergarten an den Turmterrassen wird durch den Verein umgesetzt (Kosten ca. 60.000 ). 

2001  

Die Umzäunung des Damwildgeheges wird mit hohem Aufwand erneuert und durch einen stabilen Stahlmattenzaun ersetzt (Kosten ca. 100.000 DM). 

1999  

Einrichtung von Arbeitskreisen zur Durchführung der vielfältigen Aktivitäten des Vereins zur besseren Aufgabenwahrnehmung. 

1998  

Nach der mutwilligen Zerstörung einer Schutzhütte wird durch den Verein ein Wetterschutz nahe dem Kinderspielplatz aufgestellt (Kosten ca. 5.000 DM). 

1994  

Der Brunnen, gestaltet vom Wuppertaler Bildhauer Frank Breidenbruch, wird im Bereich der Turmterrassen im Sommer eingeweiht und Oberbürgermeisterin Frau Ursula Kraus für die Bürger Wuppertals übergeben (Kosten ca. 80.000 DM). 

1993  

Feier des 100-jährigen Bestehens des Vereins. Der Künstler Walter Wohlfeld malt das Bild: „Blick über Barmen vom Nordpark aus gesehen“. Der Verein kündigt die Stiftung eines Brunnens im Nordpark an. 

1991  

Nach schweren Stürmen („Wiebke“ und „Vivian“) 1989 und 1990 mit schlimmen Verwüstungen im Nordpark stiftet der Bürgerverein 20.000,- DM für die Wiederherstellung der am schlimmsten betroffenen Parkteile. 

1980  

Zur Begrüßung von Neumitgliedern findet der erste Dämmerschoppen im Nordpark im unmittelbaren Bereich des „Waldhauses“ statt. Diese Tradition wurde im Laufe der Zeit weiter entwickelt. Seit mehreren Jahren findet diese Veranstaltung auf der gegenüberlegenden Wiese statt, wo sich im Spätsommer bis zu 300 Mitglieder und Freunde des Vereins zum gemütlichen Umtrunk treffen. Seit 2017 wird der Dämmerschoppen und einen Tag später das Kinder- und Familienfest auf der ehemaligen Rollschuhbahn veranstaltet. 

1979  

Im Zusammenhang mit dem 50-jährigen Stadtjubiläum Wuppertals wird das erste Wichlinghauser Straßenfest auf dem Wichlinghauser Markt veranstaltet und wurde jährlich bis 2015 vom Nordstädter Bürgerverein durchgeführt. Seit 2016 finset anstelle des Marktfestes die Veranstaltung „Musik im Nordpark“ statt. 

1978 

Der Gehegezaun wird auf Vereinskosten vollständig erneuert. 

1963 

Der Wichlinghauser Bezirksverein schließt sich dem Nordstädter Bürgerverein Barmen e.V. an. 

1956  

Der Verein wendet sich gegen die ursprüngliche Planung der B 326-Trasse (heutige A 46), die den Verlauf der Autobahn mitten durch den Nordpark vorsah und konnte die Trassenführung erfolgreich verhindern und eine Verlegung der Straßenführung in Richtung Norden erreichen. 

1955 

Der Nordstädter Bürgerverein richtet im Nordpark in vertraglichen Abstimmungen mit der Stadt das Freigehege für Damwild ein. 

1950-1952  

Nach dem 2. Weltkrieg und einer 1950 erfolgten konstituierenden Sitzung erfolgte 1952 das Wiederaufleben des Nordstädter Bürgervereins Barmen e. V. 

1928-1938  

Rückgang der Vereinstätigkeiten aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Situation. 1929 schloss sich der Verein einem Protest gegen den Zusammenschluss der Städte Elberfeld und Barmen – wenn auch erfolglos – an. Der Verein rechnete aufgrund der politischen Situation mit einer Schließung. 

1927  

Der Verein wurde wieder reaktiviert. Es wurden Veranstaltungen und Ausflüge für die Bürger organisiert. 

1920  

Aufgrund der extrem schlechten wirtschaftlichen Lage nach dem Kriegsende stellte der Bürgerverein sein bisheriges Engagement ein. 

1914-1918  

Veränderungen der Aufgabenstellung: Unterstützung des „Roten Kreuzes“, des Barmer Freiwilligen Unterstützungskontos für Arme und Bedürftige sowie Sachspenden für Soldaten. 

1902-1914 

Neben den erwähnten Aufgaben gab es jetzt auch gesellige Veranstaltungen für die Mitglieder und die Barmer Bevölkerung. U. a. ist am 14.06.1914 ein Ausflug zur Besichtigung des Barmer Elektrizitätswerkes in Hattingen dokumentiert. 

1893-1902  

Einsatz des Vereins für die Entwicklung des wachsenden Stadtteils für Kanalisation, Straßenbeleuchtung, Straßenbau und den öffentlichen Nahverkehr. 

1895  

Ankauf des Greef’schen Gutes und des Riescheider Waldes durch die Stadt Barmen mit einem erheblichen Zuschuss des Nordstädtischen Bürgervereines (10.000 Goldmark). Daraus entwickelte sich der Barmer Nordpark. 

1893  

Gründung des Vereins unter der Bezeichnung: „Nordstädtischer Bürgerverein“. Vordringlicher Zweck war die Mitsprache bei der Entwicklung des Stadtteils innerhalb der damals selbständigen Stadt Barmen. Wichtiges Ziel war der Erhalt der Waldflächen im Norden der Stadt. Bereits im Oktober des Gründungsjahres hatte der Verein 157 Mitglieder. 

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